Sehr gerne verlassen wir die Grossalp Hütte. Ambiente, Kost, Logis: unbefriedigend, Sauberkeit: katastrophal.
Auf einem Höhenweg erreichen wir den Passo Quadrella, weit oberhalb von Bosco Gurin, dann gehts durch Lärchenwälder runter Richtung Cimalmotto. Auf einem Felsentisch aus Gneis gibts Picknick, Cherrytomaten aus dem Garten von Maja und Martin. Wir sammeln viele Preiselbeeren für den nächsten Rehrücken und erreichen das Dörfchen Cimalmotto mit alten Kornspeichern (Roggen) auf den typischen Gesimsen der Walser. Lange schauen wir den Arbeitern zu, die kunstvoll ein Dach decken. Im nächsten Dörchen Campo stehen die monumentalen Pedrazzinihäuser, im 18. Jahrhundert erbaut und mit Fresken verziert. Die Familien Pedrazzini erwarben in Deutschland und Italien als Händler beträchtlichen Reichtum und investierten diesen in ihr Dorf.
Das Hotel Locanda Fior di Campo entpuppt sich als innenarchitektonisches Juwel mit unbeschreiblich stilvollen Zimmern. Zusammen geniessen wir auf der Hotelterrasse einen Apfelstrudel, bevor Maja und Martin uns wieder verlassen und gleichzeitig Ottos Schwester Ruth und ihr Mann Beda zu uns stossen.

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